26 Juni 2017

"ich freue mich für dich"

ja. ich freue mich auch. glaube ich. mein körper resigniert. mein kopf würde am liebsten die nächste steinmauer nehmen und sich selbst immer und immer wieder dagegen hämmern. nur um all das, was in ihm vor sich geht, ein ende zu setzen. noch habe ich das ganze nicht realisiert. noch zweifle ich. frage mich, ob dieses "glück" mir vergönnt sei. frage mich, ob das alles richtig ist. ob ich den richtigen weg gewählt habe.

"verletzten sie sich? oder haben sie gar das bedürfnis zu sterben?"

und nicht gänzlich kann ich diese frage mit einem "nein" beantworten. ich würde gerne. doch ehrlich wäre es nicht. ich verletze mich nicht ernsthaft. nicht so, als müsste man sich sorgen machen. ich habe mir nie vorgestellt, wie es wäre, wirklich tot zu sein. habe mir nie gedanken darüber gemacht, wie ich sterben könnte. wie ich mir selbst das leben nehmen könnte. doch manchmal wünsche ich mir einen "pause"-knopf. einfach eine möglichkeit all das um mich herum anzuhalten. eine gegebenheit, bei der ich verschnaufen kann. wieder zur kraft komme. meine gedanken sammeln kann. ganz ohne drang und druck von außen.

oft fühle ich mich überfordert. von allem und jeden. von jedem noch so kleinen gedanken. jeder noch so kleinen tätigkeit. meine motivation schwindet von einer sekunde auf die nächste. ohne ersichtlichen grund.

... die gedanken in meinem kopf kreisen um die zukunft. um das nächste jahr, welches scheinbar so "sicher" ist und eine basis für mein restliches leben darstellen soll. oder zumindest für einen teil meines lebens. ich zweifle. zweifle an meiner entscheidung. habe so viele wünsche und träume, welche ich ganz nach hinten stellen muss.

das ist mein "pause"-knopf. nun habe ich ihn. und ich weiß nicht damit umzugehen.

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