an einem freitag abend hat man schließlich nichts besseres zu tun, als mit einem kamille-fenchel tee im bett zu sitzen, mit dem laptop auf den schoß und sich darüber zu beschweren, dass man sich körperlich wie ein einziges wrack fühlt.
tatsächlich geht meiner psyche gerade einigermaßen gut und sie ist sogar seit einer woche relativ stabil. so ohne plötzliche gefühlsausbrüche und komplette nervenzusammenbrüche. von kleineren "oh, ich habe dermaßen keine lust auf lernfeld xy" mal ganz abgesehen, empfinde ich mich selbst gerade als echt erträglich. und das mag schon mal was heißen.
aber mein leben wäre schließlich nicht mein leben, wenn dann nicht plötzlich dieser eine mensch wieder um die ecke kommen würde, welcher mir wieder einen kleinen dämpfer verpasst. wahrscheinlich ist dies nicht einmal seine absicht. und wahrscheinlich ist ihm das nicht einmal bewusst.
es gibt nun einmal menschen, die mag man wahnsinnig gerne, weil sie einem gut tun und weil man dessen anwesenheit einfach zu schätzen weiß. aber dann gibt es da auch noch diese art von menschen, die einem überhaupt nicht gut tun und mit denen man dennoch auf ewig (zumindest gefühlt) auf irgendeine seltsame weise verbunden ist.
und genau diese art von mensch ist die oben genannte person.
er ist ein junger, in meinen augen attraktiver und interessanter mann, welchen ich vor etwa fünf jahren über eine freundin kennengelernt habe...
als ich ihn kennenlernte, war ich nicht in der besten verfassung. wir schrieben damals recht viel, da er gut 160km weit weg wohnt und nur selten hier bei seiner familie und seinen freunden ist.
an einem wochenende war er jedoch hier. und ich lernte ihn kennen. so ein wenig. zu diesem zeitpunkt war ich gerade einmal 15. war mit meinem ersten richtigen freund gerade erst ein paar monate zusammen.
wir waren den ganzen tag unterwegs mit meiner guten freundin von damals. ein paar freunden von ihr und ihm. ich kam zu dem zeitpunkt nur selten aus dem haus (haha... als ob sich dies bis heute auch nur ansatzweise geändert hätte. ich witzbold). es war ein sehr aufregender, warmer und schöner tag. mit viel bier (gut, für mich nicht) und letzentlich viel action auf dem jahrmarkt (na ja, wenn man das bei uns in der kleinstadt so betiteln kann). letztlich landeten wir in der wg von dem partner meiner freundin. wir blieben alle dort.
und dieser besagte freund und ich lagen auf einem sofa. haben viel gekuschelt. und er wollte mich damals küssen... seltsame sache... so insgesamt. jedes mal, wenn ich mir meine alten blogeinträge anschaue (und diesen tag habe ich damals sehr detailiert verfasst), könnte ich weinen vor freude. denn das war ein tag, an dem ich das leben spürte...
irgendwann brach der kontakt zueinander ab. und letztes jahr, von heute auf morgen, ganz plötzlich aus dem nichts, tauchte sein name in meiner wahtsapp liste auf. denn trotz das ich seine handynummer hatte, haben wir nie mehr geschrieben. warum auch immer. ich habe viel und oft an diesen menschen gedacht. fragte mich, wie es ihm ginge. was tut und wohin es noch geht.
und dann letztes jahr fing es langsam wieder an...
er war hier oben. und wir trafen uns zum minigolfen und spazieren. es war irgendwie sehr seltsam und die nacht davor war ich so aufgeregt, dass ich nicht in der lage war, einzuschlafen.
ich war zu diesem zeitpunkt alleine daheim. und ich im alleinsein eine ganz schöne niete. bekomme häufig depressive verstimmungen und fühle mich als würde mich die welt hasse. was auch immer da schief gelaufen ist, es ist für meine zukunft nicht sonderlich förderlich...
als ich dann abends alleine war, viel weinte und nicht mehr wusste wo oben und unten ist, schrieb ich ihm. weil er die einzige greifbare person in dem moment war... und er kam vorbei. total betrunken und nach knoblauch riechend. aber er kam. wir rauchten ein, zwei, drei... zigaretten, tranken ein bier und er saß mir einfach in der dunklen nacht gegenüber. er war einfach da. und als ich mich irgendwann beruhigt hatte und mit meinem lieblingskuscheltier (jaja, schon seltsam mit fast 21 noch ein kuscheltier zum schlafen zu brauchen...) legte er mir die hand auf den kopf und fragte mich, ob er mich nun alleine lassen könne, ohne das ich blödsinn im kopf habe. und ja, das konnte her.
und in der kommenden zeit hörten wir nur noch wenig voneinander. bis zu dem einen abend, an dem ich mit meiner schwester, ihrem freund und ein paar freunden von denen unterwegs war. etwas gemütlich trinken. bei mir reichen schon zwei, drei bier und ich bin ein wenig fertig mit der welt. dazu noch ein wenig hugo und ich bin komplett am ende (ok, übertreib halt einfach maßlos...).
ich lag in meinem bett. schrieb ihm, dass das bett betrunken total bequem ist, wobei es alleine doch schon relativ bescheiden ist. und er antwortete mir darauf, dass er bei seinen eltern ist und ich vorbei kommen könne. und das tat ich. wir saßen lange draußen im garten. sterne über uns. fackeln an. und dazu eine menge schnaps...
"du wirst mich danach ins bett tragen müssen, dass ist dir hoffentlich bewusst, oder?"
er trug mich zwar nicht ins bett, leitet mir jedoch mit seiner liebevollen hand den weg durch das für mich fremde haus. und diese nacht war so unglaublich wohltuhend... und ich ärgere mich im nachhinein, dass ich diesen menschen damals nicht geküsst habe, als er es das erste mal wollte.
... und eigentlich weiß ich auch gar nicht mehr, warum das ich das nun schreibe. ich weiß nur, dass mich seine gegenwart verzweifeln lässt. und seine worte mir wie ein dolch ins herz rammen. ich glaube, ich bin ein wenig verliebt in diesen menschen. seit fünf jahren... und ich glaube, es wird mich niemals los lassen.
tatsächlich geht meiner psyche gerade einigermaßen gut und sie ist sogar seit einer woche relativ stabil. so ohne plötzliche gefühlsausbrüche und komplette nervenzusammenbrüche. von kleineren "oh, ich habe dermaßen keine lust auf lernfeld xy" mal ganz abgesehen, empfinde ich mich selbst gerade als echt erträglich. und das mag schon mal was heißen.
aber mein leben wäre schließlich nicht mein leben, wenn dann nicht plötzlich dieser eine mensch wieder um die ecke kommen würde, welcher mir wieder einen kleinen dämpfer verpasst. wahrscheinlich ist dies nicht einmal seine absicht. und wahrscheinlich ist ihm das nicht einmal bewusst.
es gibt nun einmal menschen, die mag man wahnsinnig gerne, weil sie einem gut tun und weil man dessen anwesenheit einfach zu schätzen weiß. aber dann gibt es da auch noch diese art von menschen, die einem überhaupt nicht gut tun und mit denen man dennoch auf ewig (zumindest gefühlt) auf irgendeine seltsame weise verbunden ist.
und genau diese art von mensch ist die oben genannte person.
er ist ein junger, in meinen augen attraktiver und interessanter mann, welchen ich vor etwa fünf jahren über eine freundin kennengelernt habe...
als ich ihn kennenlernte, war ich nicht in der besten verfassung. wir schrieben damals recht viel, da er gut 160km weit weg wohnt und nur selten hier bei seiner familie und seinen freunden ist.
an einem wochenende war er jedoch hier. und ich lernte ihn kennen. so ein wenig. zu diesem zeitpunkt war ich gerade einmal 15. war mit meinem ersten richtigen freund gerade erst ein paar monate zusammen.
wir waren den ganzen tag unterwegs mit meiner guten freundin von damals. ein paar freunden von ihr und ihm. ich kam zu dem zeitpunkt nur selten aus dem haus (haha... als ob sich dies bis heute auch nur ansatzweise geändert hätte. ich witzbold). es war ein sehr aufregender, warmer und schöner tag. mit viel bier (gut, für mich nicht) und letzentlich viel action auf dem jahrmarkt (na ja, wenn man das bei uns in der kleinstadt so betiteln kann). letztlich landeten wir in der wg von dem partner meiner freundin. wir blieben alle dort.
und dieser besagte freund und ich lagen auf einem sofa. haben viel gekuschelt. und er wollte mich damals küssen... seltsame sache... so insgesamt. jedes mal, wenn ich mir meine alten blogeinträge anschaue (und diesen tag habe ich damals sehr detailiert verfasst), könnte ich weinen vor freude. denn das war ein tag, an dem ich das leben spürte...
irgendwann brach der kontakt zueinander ab. und letztes jahr, von heute auf morgen, ganz plötzlich aus dem nichts, tauchte sein name in meiner wahtsapp liste auf. denn trotz das ich seine handynummer hatte, haben wir nie mehr geschrieben. warum auch immer. ich habe viel und oft an diesen menschen gedacht. fragte mich, wie es ihm ginge. was tut und wohin es noch geht.
und dann letztes jahr fing es langsam wieder an...
er war hier oben. und wir trafen uns zum minigolfen und spazieren. es war irgendwie sehr seltsam und die nacht davor war ich so aufgeregt, dass ich nicht in der lage war, einzuschlafen.
ich war zu diesem zeitpunkt alleine daheim. und ich im alleinsein eine ganz schöne niete. bekomme häufig depressive verstimmungen und fühle mich als würde mich die welt hasse. was auch immer da schief gelaufen ist, es ist für meine zukunft nicht sonderlich förderlich...
als ich dann abends alleine war, viel weinte und nicht mehr wusste wo oben und unten ist, schrieb ich ihm. weil er die einzige greifbare person in dem moment war... und er kam vorbei. total betrunken und nach knoblauch riechend. aber er kam. wir rauchten ein, zwei, drei... zigaretten, tranken ein bier und er saß mir einfach in der dunklen nacht gegenüber. er war einfach da. und als ich mich irgendwann beruhigt hatte und mit meinem lieblingskuscheltier (jaja, schon seltsam mit fast 21 noch ein kuscheltier zum schlafen zu brauchen...) legte er mir die hand auf den kopf und fragte mich, ob er mich nun alleine lassen könne, ohne das ich blödsinn im kopf habe. und ja, das konnte her.
und in der kommenden zeit hörten wir nur noch wenig voneinander. bis zu dem einen abend, an dem ich mit meiner schwester, ihrem freund und ein paar freunden von denen unterwegs war. etwas gemütlich trinken. bei mir reichen schon zwei, drei bier und ich bin ein wenig fertig mit der welt. dazu noch ein wenig hugo und ich bin komplett am ende (ok, übertreib halt einfach maßlos...).
ich lag in meinem bett. schrieb ihm, dass das bett betrunken total bequem ist, wobei es alleine doch schon relativ bescheiden ist. und er antwortete mir darauf, dass er bei seinen eltern ist und ich vorbei kommen könne. und das tat ich. wir saßen lange draußen im garten. sterne über uns. fackeln an. und dazu eine menge schnaps...
"du wirst mich danach ins bett tragen müssen, dass ist dir hoffentlich bewusst, oder?"
er trug mich zwar nicht ins bett, leitet mir jedoch mit seiner liebevollen hand den weg durch das für mich fremde haus. und diese nacht war so unglaublich wohltuhend... und ich ärgere mich im nachhinein, dass ich diesen menschen damals nicht geküsst habe, als er es das erste mal wollte.
... und eigentlich weiß ich auch gar nicht mehr, warum das ich das nun schreibe. ich weiß nur, dass mich seine gegenwart verzweifeln lässt. und seine worte mir wie ein dolch ins herz rammen. ich glaube, ich bin ein wenig verliebt in diesen menschen. seit fünf jahren... und ich glaube, es wird mich niemals los lassen.
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