und vielleicht brauche ich das einfach. diese schreiben. dieses aufschreiben meiner gedanken. dieses sortieren der wirren bilder in meinem kopf. dieses zusammenfassen und reflektieren meiner gefühle. und zwar genau hier und jetzt. mit diesem blog.
mein größter wunsch ist es, später in einer krippe, vorzugsweise in der waldorf- oder naturpädagogik, zu arbeiten. mit babys und kleinkindern. mit solch lieben und unschuldigen geschöpfen.
so schön ich derzeit die arbeit in der grundschule auch finde, so sehr fehlen mir diese kleinen zwerge. nun gut, die "großen" tragen keine windeln mehr und erbrechen sich eher selten mitten in der einrichtung, brauchen niemanden, der sie ewig lange trägt und großartig beschäftigt, doch irgendwie fehlt mir der draht zu diesen kindern. beziehungsweise das "herzblut". ich mach das gerne. ich kann das auch ganz gut und ich würde wahrscheinlich im späteren leben auch eine gewisse zeit dort arbeiten können, aber ich bin nie komplett bei der sache. nicht mit liebe und nicht mit absoluter leidenschaft, die aus meiner seele stammt.
ich weiß nicht genau wieso. aber der u3 bereich des erzieher daseins hat mich absolut in seinen bann gezogen.
aber hey, es ist nur noch eine woche... dann sind ferien. ich werde zwar alleine sein, weil er weg ist, aber wird schon. ist schon ok. ich werde es überleben.
diese woche war einfach so wahnsinnig anstrengend und ich bin einfach komplett am ende meiner kräfte. diese schmerzen in meiner schulter machen mich verrückt und rauben mir den letzten nerv. aber ab nächster woche habe ich dann physiotherapie. hoffentlich wird es dann endlichendlich besser... ich halt das einfach nicht mehr aus.
und eigentlich wollte ich noch einmal diese gesamte "trennung" beziehungsweise diese "pause" review passieren lassen. diesen schmerz, den ich die letzten monate erfahren musste.
als du mich damals plötzlich anriefst, voll am ende und weinen und mich fragtest, ob du nach der arbeit zu mir kommen könntest. klar konntest du.
für mich war in jenem moment nicht ganz klar, was los sein könnte. ich stellte mir wirklich alles vor, da er das wochenende zuvor bei seinem vater war und es dort feiertechnisch manchmal etwas mehr ist.
also mahlte ich mir alles erdenkliche aus. das du wen anderes kennengelernt hast - das du mir fremd gegangen bist - das irgendwas mit deinem vater etwas nicht stimmte - das irgendwas auf arbeit passiert ist... alles, bloß nicht das, was letztlich zu sprache kam.
für mich war es absolut unbegreiflich... ich habe es einfach nicht verstanden. saß stumm auf meinem bett. während du mir erklärtest, unter tränen, dass es nicht mehr geht. das du nicht mehr mit mir zusammen sein kannst und das du dich selbst nicht mehr wieder erkennst.
es tat zwar weh. doch von dieser plötzlichen wendung, war ich komplett taub. stumm. wie in watte eingehüllt. in meinem kopf und diesem ende gefangen.
es hat eine ganze weile gedauert, bis ich da raus kam. letztlich hätte ich mir gewünscht, länger als nur zwei wochen in dieser tristen lautlosigkeit gefangen zu sein. denn das erwachen war grausam. es war so dermaßen schmerzhaft und hat mich innerlich so zerrissen, als plötzlich dieser gedanke ganz klar vor meinen augen zu erkennen war: das mit uns ist vorbei. zu ende. auf nimmer wieder sehen.
das ist nun gute sieben monate her...
sieben monate voller enttäuschung, tränen, abscheulichen gedanken, sex, hass, freude, purer liebe, vielen gesprächen, ehrliche worte und zich lügen liegen hinter uns.
es hat sich letztendlich nach dieser "trennung" mehr nach einer beziehung angefühlt als davor... haben uns viel gesehen. ok, so etwas ist halt nicht ausschließen, wenn man die selbe ausbildung macht und zudem noch in einer klasse ist und nebeneinander sitzt.
aber auch privat. wir haben uns so oft gesehen, wie noch nie zuvor. haben so viele dinge zusammen ausprobiert, die vorher undenkbar waren.
als wir damals zusammen kamen, hast du mich gerettet. hast mich vor dem ertrinken bewahrt und während dem freien fall sanft aufgefangen. du hast jedes teil meines zertrümmerten herzens mit deinen händen aufgesammelt und stück für stück wieder zusammen gesetzt.
ich habe noch nie einem menschen so instinktiv vertraut. noch nie zu vor habe ich mich einem menschen so nah und verfallen gefühlt...
und nun... nun sind diese sorgen weg. ok. weg sind sie nicht. mein vertrauen hast du gebrochen. sehr sogar. diese lügen haben mich zerstört. erneut.
und doch habe ich dir immer verziehen. dich geliebt. absolut bedinungslos und vom ganzen herzen.
"und wenn man es genau nimmt, dann sind wir ja irgendwie auch in einer beziehung..."
und wenn man es ganz genau nimmt, sind wir das nun wieder. seit heute. und irgendwie weiß ich nicht, wie ich das finden soll.
ich freue mich. sehr. du bist ein so wichtiger teil in meinem leben und bist mein fels in der brandung. mein licht in der dunkelheit. und mein kompass bei schlechter sicht.
doch die letzten monate waren schwer... sehr schwer. und gerade läufts einfach nicht so, wie es sollte. aber ich hoffe sehr, dass mein kopf bald zur ruhe kommt und ich dieses glück nutzen kann...
danke... danke für alles.
mein größter wunsch ist es, später in einer krippe, vorzugsweise in der waldorf- oder naturpädagogik, zu arbeiten. mit babys und kleinkindern. mit solch lieben und unschuldigen geschöpfen.
so schön ich derzeit die arbeit in der grundschule auch finde, so sehr fehlen mir diese kleinen zwerge. nun gut, die "großen" tragen keine windeln mehr und erbrechen sich eher selten mitten in der einrichtung, brauchen niemanden, der sie ewig lange trägt und großartig beschäftigt, doch irgendwie fehlt mir der draht zu diesen kindern. beziehungsweise das "herzblut". ich mach das gerne. ich kann das auch ganz gut und ich würde wahrscheinlich im späteren leben auch eine gewisse zeit dort arbeiten können, aber ich bin nie komplett bei der sache. nicht mit liebe und nicht mit absoluter leidenschaft, die aus meiner seele stammt.
ich weiß nicht genau wieso. aber der u3 bereich des erzieher daseins hat mich absolut in seinen bann gezogen.
aber hey, es ist nur noch eine woche... dann sind ferien. ich werde zwar alleine sein, weil er weg ist, aber wird schon. ist schon ok. ich werde es überleben.
diese woche war einfach so wahnsinnig anstrengend und ich bin einfach komplett am ende meiner kräfte. diese schmerzen in meiner schulter machen mich verrückt und rauben mir den letzten nerv. aber ab nächster woche habe ich dann physiotherapie. hoffentlich wird es dann endlichendlich besser... ich halt das einfach nicht mehr aus.
und eigentlich wollte ich noch einmal diese gesamte "trennung" beziehungsweise diese "pause" review passieren lassen. diesen schmerz, den ich die letzten monate erfahren musste.
als du mich damals plötzlich anriefst, voll am ende und weinen und mich fragtest, ob du nach der arbeit zu mir kommen könntest. klar konntest du.
für mich war in jenem moment nicht ganz klar, was los sein könnte. ich stellte mir wirklich alles vor, da er das wochenende zuvor bei seinem vater war und es dort feiertechnisch manchmal etwas mehr ist.
also mahlte ich mir alles erdenkliche aus. das du wen anderes kennengelernt hast - das du mir fremd gegangen bist - das irgendwas mit deinem vater etwas nicht stimmte - das irgendwas auf arbeit passiert ist... alles, bloß nicht das, was letztlich zu sprache kam.
für mich war es absolut unbegreiflich... ich habe es einfach nicht verstanden. saß stumm auf meinem bett. während du mir erklärtest, unter tränen, dass es nicht mehr geht. das du nicht mehr mit mir zusammen sein kannst und das du dich selbst nicht mehr wieder erkennst.
es tat zwar weh. doch von dieser plötzlichen wendung, war ich komplett taub. stumm. wie in watte eingehüllt. in meinem kopf und diesem ende gefangen.
es hat eine ganze weile gedauert, bis ich da raus kam. letztlich hätte ich mir gewünscht, länger als nur zwei wochen in dieser tristen lautlosigkeit gefangen zu sein. denn das erwachen war grausam. es war so dermaßen schmerzhaft und hat mich innerlich so zerrissen, als plötzlich dieser gedanke ganz klar vor meinen augen zu erkennen war: das mit uns ist vorbei. zu ende. auf nimmer wieder sehen.
das ist nun gute sieben monate her...
sieben monate voller enttäuschung, tränen, abscheulichen gedanken, sex, hass, freude, purer liebe, vielen gesprächen, ehrliche worte und zich lügen liegen hinter uns.
es hat sich letztendlich nach dieser "trennung" mehr nach einer beziehung angefühlt als davor... haben uns viel gesehen. ok, so etwas ist halt nicht ausschließen, wenn man die selbe ausbildung macht und zudem noch in einer klasse ist und nebeneinander sitzt.
aber auch privat. wir haben uns so oft gesehen, wie noch nie zuvor. haben so viele dinge zusammen ausprobiert, die vorher undenkbar waren.
als wir damals zusammen kamen, hast du mich gerettet. hast mich vor dem ertrinken bewahrt und während dem freien fall sanft aufgefangen. du hast jedes teil meines zertrümmerten herzens mit deinen händen aufgesammelt und stück für stück wieder zusammen gesetzt.
ich habe noch nie einem menschen so instinktiv vertraut. noch nie zu vor habe ich mich einem menschen so nah und verfallen gefühlt...
und nun... nun sind diese sorgen weg. ok. weg sind sie nicht. mein vertrauen hast du gebrochen. sehr sogar. diese lügen haben mich zerstört. erneut.
und doch habe ich dir immer verziehen. dich geliebt. absolut bedinungslos und vom ganzen herzen.
"und wenn man es genau nimmt, dann sind wir ja irgendwie auch in einer beziehung..."
und wenn man es ganz genau nimmt, sind wir das nun wieder. seit heute. und irgendwie weiß ich nicht, wie ich das finden soll.
ich freue mich. sehr. du bist ein so wichtiger teil in meinem leben und bist mein fels in der brandung. mein licht in der dunkelheit. und mein kompass bei schlechter sicht.
doch die letzten monate waren schwer... sehr schwer. und gerade läufts einfach nicht so, wie es sollte. aber ich hoffe sehr, dass mein kopf bald zur ruhe kommt und ich dieses glück nutzen kann...
danke... danke für alles.
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